Sonntag, 2. Dezember 2007

VALPARAISO - SANTIAGO DE CHILE - MENDOZA (ARG) - SALTA

Valparaiso

Nach einem weiteren Nachtbus sind wir schlieslich in Valparaiso (liegt an Chile's Kueste, ca. 2h westlich von Santiago de Chile) angekommen. Nachdem wir unser Hostel bezogen hatten, machten wir uns sogleich auf den Weg, um uns die Stadt anzuschauen. Einige wuerden wohl sagen, dass die Stadt dank den farbigen Hausern und den malerischen Liften einen gewissen Charme versprueht, andere Stimmen sprechen einfach von einer dreckicken versifften Stadt. Jemand von uns nannte Valaparasio einfach eine schoene Scheisstadt...Wir sind aber trotzdem 3 Naechte in dieser Kuestenstadt geblieben, u.a. weil wir uns einfach mal eine gewisse Ruhe goennen wollten. Am Abend haben wir immer gekocht bzw. gegrillt, wobei das Fleisch aehnlich gut war wie in Argentinien. Zudem haben wir 2 Ausfluege tagsueber gemacht. Waehrend sich der Ausflug nach Vina del Mar als Erfolg entpuppte (netter Strandort, d.h. weniger versifft als Valparaiso, gut gegessen, endlich mal am Strand gelegen), mussten wir feststellen, dass der Ausflug nach Horcon ein absoluter Reinfall war. Wir sind tatsaechlich ueber 2 Stunden im Bus gesessen um in ein Strandkaff zu fahren, das so gut wie gar nichts zu bieten hatte. Einziger Hoehepunkt dieser Ortes ist eigentlich ein abgelegener Strand. Da der Weg zu diesem Strand aber wegen eines Rechtsstreits zwischen der Gemeinde und einer Privatperson gesperrt war, konnten wir nach einem maessig guten, aber doch teuren Mittagessen wieder die Heimreise antreten (d.h. wieder ueber 2 Stunden per Bus....). Am letzten Abend in Valparaiso gingen ir in eine Disco, die uns vom Hostelbesitzer waermestens empfolen wurde. Es war Donnerstag abend und bevor wir die Disco betraten, mussten wir sicher ueber eine Stunde Schlange stehen. Am Anfang fanden eigentlich alle 3 die Party (3 versch. Floors, Dachterrasse zum chillen, billiges Bier etc etc) gar nicht so schlecht, doch die Stimmung kippte augenblicklich als XY von einem Einheimischen bloed angemacht wurde. Negativer Hoehepunkt dieser Anmache war die nette Aufforderung des Einheimischen zum Kampf ("Do you wanna fight?")! Klugerweise entschied sich XY* die Flucht zu ergreifen und erreichte nach wenigen aber schnellen Schritten den rettenden Ausgang. Ohne sich umzublicken stieg XY ins Taxi und fuhr zurueck ins Hostel. Gerettet! Ein Kollege von XY folgte ihm nach Hause, der Dritte im Bunde erfuhr in der Discco von alldem gar nichts und hoerte die Story erst als sich alle im Hostelzimmer wiederfanden. * Name der Redaktion bekannt







1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

Born to be wild?