Donnerstag, 31. Januar 2008

Trujillo - Chiclayo - Mancora - Cuenca (Ecuador)

Trujillo/Huanchaco
Unser naechster Auftenthalt war Trujillo (noerdlich von Lima) sowie der Strandort Huanchaco. Durch die Nähe zur archäologischen Stätte Chan Chan und zum beliebten Strandort Huanchaco, der ein Zuhause für Surfer aus der ganzen Welt bietet, ist Trujillo Ausgangspunkt für viele Touristen. Fuer uns war das Highlight dieses Auftenthalts lediglich das Wiedersehen mit einem alten bekannten Kollegen aus Bern, Eli Weiss. Eli kam mit seiner Schwester sowie seiner Freundin aus Chiclayo angereist. Zusammen verbrachten wir das Weekend am ueberfuellten Strand von Huanchaco.

Chiclayo
Die naechste Destination war Chiclayo, dem Arbeitsort von Eli. Zugegeben, auch diese 600'000 Einwohner Stadt ist nicht gerade von Schoenheit gesegnet, doch ist es dort ziemlich lebendig und das Essen ist fantastisch. Fantastisch ist auch Eli’s Unterkunft, waere da nur nicht das Blechdach, welches bei Regen nicht sehr standhaft ist... Donnerstag, Freitag , Samstag und Sonntag hiess es dann Fiesta pur. Wo es am Donnerstag noch eher gemuetlich im Premium Club zu und her ging, so warfen wir uns am Freitag (Atica) und Samstag (Ozone) in die Hoehle des Lowen. Als wir (ich und noch ein anderer) langsam genug von Salsa Klaengen hatten, gab es Sonntags nochmals 5 Stunden live Musik zu hoeren... Zusammen besuchten wir auf dem Gelaende der Universitaet das Konzert der Grupo 5, welches sich als ein Highlight des Party Weekends herausstellte und ein wuerdiger Abschluss unseres Chiclayo Aufenthaltes war. Check out: http://musicgrupo5.castpost.com/ Am Montag hiess es dann Abschied nehmen Richtung
Mancora.

Mancora
Im Quartett (Eli, Nico, Nicu, Ste) reisten wir zuerst nach Piura, wo wir nach Mancora umstiegen. Um 1Uhr in der Frueh kmmen wir nach einer 8 stuendigen Reise muede aber gluecklich in Mancora an. Mancora ist ein peruanisches Fischerdorf mit ca 13.000 Einwohnern am Pazifik. Es liegt ganz im Norden Perus etwa eineinhalb Stunden südlich der ecuadorianischen Grenze. Fuer die erste Nacht entschieden wir uns fuer wohl die heruntergekommenste Unterkunft unserer ganzen Reise... Neben durchgedrueckten Matrazen, konnten wir nicht Duschen, da das Wasser bereits aufgebraucht war. Doch zum Glueck funktionierte die Spuehlung des Klos, denn langsam bekam der eine oder andere Probleme mit dem Magen. Die Freude an ein funktionierendes Klo vergeht jedoch ziemlich rasch, wenn einem im Klo eine eingetrocknete Scheisse entgegen laechelt. So hiess es Augen zu und raus damit... Nachdem wir unseren Hunger fruehmorgens druch Pizzas und Hamburger stillten, freuten wir uns auf den naechsten Tag. Wir freuten uns ausgeruht, voller Kraefte den Strand von Mancora zu erobern. Doch weit gefehlt. Fluchend ueber die zahlreichen Mosquitos, den ueblen Geruch wie auch die untertraegliche Hitze, besammelten sich die 3 Muskeltiere morgens um halb sechs vor der Tuere des Zimmers. Geschlafen hatte keiner von ihnen und draussen wurde es bereits hell. Zum Glueck klappte es dann doch noch, so dass die drei noch ein paar Stunden Schlaf hatten. Der vierte im Bunde merkte von allem nichts, der war bereits nach 5Min. eingeschlafen... Am naechsten Tag fanden wir, nach was wir suchten: Das Hostal Las Olas. Ein sauberes, preiswertes Hostel mit guter Infrastruktur direkt am Meer. Taeglich kamen wir dort in den Genuss eines Fruehstuecks, leckeren Jugos de Pina, Fruchtsalaeten sowie Sandwich de Caprese. Unser Tagesablauf beinhaltete nun wirklich alles fuer ein Pura Vida: Viel Schlaf, schoene Straende (feiner, hellgelber Sand), sauberes Meer ( 24° bis 28° Grad warmes Wasser), gutes Essen, heissumkaepfte Fussballjonglierspiele am Strand sowie Parties... Doch leider endete auch fuer uns diese schoene Zeit in Mancora. Fuer zwei bereits am Vortag der Abreise... Eli war bereits nach Chiclayo gereist um seine Arbeit wieder aufzunehmen, als sich einer eine bakterielle Infektion einholte, die im oertlichen Spital behandelt wurde. Zum Glueck konnte die Spritze in den Arsch sowie die Tabletten das Fieber senken, welches an diesem Abend bis auf 39Grad anstieg. Doch er sollte nicht der einzige der 3 Muskeltiere sein, der sich im Spital behandlen lassen musste... Ein anderer lief etwa 3 Stunden spaeter die Treppe ins Emergency rauf. Was war passiert? Beim Einschlafen verschaffte sich ein Kaefer Zugang ins Innenohr. Trotz heftigem Kopfschuetteln kam dieser Kaefer nicht mehr heraus. Der Kaefer fand seinen Tod mittles Ohrspuellung des Arztes, welcher dann auch noch Antibiotikum verschrieb... Nun blieb nur noch einer ohne Zwischenfall, doch dieser liess nicht lange auf sich warten. Verspaetet holte uns der Pullmann Ecuadorian Bus am naechsten Tag in Mancora ab, um uns nach Huaquillas (Ortschaft kurz nach der ecuadorianischen Grenze, auf dem Weg nach Cuenca) zu befoerdern. Zuerst passierten wir die peruanische Gernze, was anscheinend auch reibungslos vorsich gieng. Nach einer 30Min. Weiterfahrt wechselten wir in Huaquillas den Bus, um wie gewuenscht nach Cuenca zu gelangen. Unser Gepaeck bereits im Pullmann Sucre Bus verstaut, mussten wir uns noch den Einreisestempel fuer Ecuador vor der Fahrt besorgen. Da wir zeitlich verspaetet unterwegs waren, konnten wir nach dem Einreisestempel nicht zur Busstationen. Der Bus sollte uns bei der ecuadorianischen Migration einladen. Der Bus kam auch puenktlich, doch es betraten ihn nich alle drei, sondern nur 2. Der fast Einheimische vergass den Ausreisestempel an der peruanischen Grenze abzuholen, so dass die Ecuadorianischen Grenzwaechter trotz Bestechungsversuchen keinen Einreisestempel gaben. Mit letzter Kraft gelang es ihm noch, sich die Stempel zu besorgen und den letzten Bus an diesem Tag nach Cuenca zu erreichen. Cuenca / Ecuador Um 2Uhr morgens traffen sich die 3 Muskeltiere voellig erschoepft im Hostel in Cuenca. Doch der Abend sollte noch lange nicht zu Ende sein... Der Rucksack, des an der Grenze zurueckgebliebenen, wurde von den anderen im Bus vergessen. So hiess es warten bis der Terminal oeffnete (4uhr) und hoffen, dass der Rucksack irgendwo aufbewahrt wurde. Die Hoffnung war nicht vergebens, der Rucksack befand sich zum Glueck noch am Busterminal. What a day! Die letzten gingen um 5.30 schlafen. Ps: Es wurde vergessen zu erwaehnen, dass bei der Ueberfahrt nach Cuenca, die Tasche des einen von Benzin durchnaesst wurde. Der Tankstellenwaerter war wohl am schlafen, als er den Bus nachtankte. Zurzeit ist noch unsicher, wieviele Kleider verloren gehen, jedoch erfolgt die heutige weiterreise nach Quito mittels Plastiksaecken...






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