Freitag, 11. Januar 2008

Arequipa / Lima

Nachdem wir in San Petro de Atacama am letzten Abend noch den Geburtstag eines Kollegen begossen (allerdings rissen wir an diesem Abend keine Baume mehr aus, da alle ziemlich kaputt von der Salar de Uyuni-Tour waren), machten wir uns am Sonntag abend Richtung Peru. Vor Lima legten wir nur einen Zwischstopp ein und zwar in Arequipa (2 Naechte). Dort bekamen wir den ersten Vorgeschmack auf das peruanisch Essen, das uns spaeter noch entzuecken sollte....Nach einer weiteren gemuetlichen Nachtfaht (mit "Cruz del Sur") kamen wir dann am morgen frueh in der Haupstadt Perus an. Per Taxi gings dann vom Busbahnhof zu den Verwandten von Nicu W. Wir hatten das Glueck, dass wir die ganze Zeit, insgesamt fast 3 Wochen, beim Onkel von Nicu W. (Pepe) wohnen konnten. Er wohnt alleine im Elternhaus, sodass es bei weiten genuegend Schlafplaetze fuer jedermann gab. Wir konnten nicht nur dort schlafen, wir wurden auch taeglich koestlich im Hause mit Essen versorgt. Morgens gabs jedesmal einen frischen Fruchtsaft (wobei uns der Ananassaft am besten schmeckte, im Gegensatz zum Papyasaft... ) und reichlich Brot, Schinken, Kaese etc etc.Zu den Highlights jeden Tages gehoerte dann das Mittag- oder Abendessen: Causa, Ceviche, Lomo Saltado oder Aji de Gallina waren zum Beispiel typische peruanische Gericht welche uns allen (ausser Ceviche, da 2 Mitreisende auf Fisch und Mariscos verzichten*) sehr geschmeckt haben. Da wir in den Vormonaten ziemlich "schnell" gereist sind, waren wir zudem froh, in Lima wie ein kleines Zuahause gefunden zuhaben. Wir konnten wieder mal alle Kleider auspacken und mussten sie nicht jeden 2. Tag wieder einpacken. Zudem gabs in Lima fast keinen Tag an dem wir frueher als 11 Uhr aufgstanden waeren. Wir mussten aber schlieslich unsere leeren Batterien wieder auftanken. Wir sind aber keinegswegs nur rumgelegen, das waere auch schade gewesen, denn Lima hat doch was zu bieten (wir waren jedenfalls positiv ueberrascht). Wir verbrachten z.B. viele Stunden in Larcomar. Das ist ein Freizeitkomplex in Miraflores mit vielen Bars, Restaurants, Shops, Kinos und auch Discos. Das Zentrum von Lima (Plaza de Armas und Plaza San Martin) war vor allem bei Nacht sehenswert, da alle Plaetze wegen Weihnachten sehr schoen beleuchtet waren. Bei der Night-Sightseeing-Tour (die wier im Auto mit Pepe gemacht haben) haben wir allerdings auch das etwas andere Lima kennengelernt. So fuhren wir durch das dunkle Quartier von Rimac, das fuer Touristen nicht unbedingt empfehlenswert ist. Ein Taxifahrer sagte uns zudem einen Tag spaeter, dass er nicht einmal fuer den doppelten Fahrpreis dorthin fahren wuerde.... Wir haben auch Weihnachten und (etwas unfreiwillig) Silvester in Lima verbracht. Eigentlich wollten wir fuer Silvester nach Asia fahren. Dies ist DER Strandort in der Naehe von Lima, wo auch die meisten Silvetserpartys stattgefunden haetten. Haetten, da wir weder Unterkunftsmoeglichkeit noch Eintritt fuer eine Party gefunden haben...Mala Suerte! Das Weihanchtsfest (a la Peruana) genossen wir wiederum bei Verwandten von Nicu W. Es gab wieder einmal reichlich (und schmackhaft) zu essen, sodass die ca. 25 Gaeste alle happy und vollgegessen um ca. 0230 nach Hause gehen konnten. Den Silvesterabend haben wir dann im Casino begonnen. Da der Pokertisch ziemlich besetzt war, verbrachten wir geschlagene 2 Stundne am Roulettetisch. Waehrend die Mehrheit von uns die Spielregeln begriffen hat und den Einsatz bis zu verdreifachen konnte, hatte der 3. Mitreisende (Name der Redaktion bekannt) anscheinend Mitleid mit der Bank und verspielte seinen Einsatz ziemlich schnell und leichtfertig. Das Glueck war uebrigens auch nicht auf seiner Seite, als wir nach dem Discobesuch (um 0500 Uhr morgens) dasselbe Casino aufsuchten.... Am 3. Januar nahmen wir das Taxi zum Flughafen um nach Cuzco zu fliegen. *Allerdings hat einer dieser beiden (Name der Redaktion wiederum bekannt) inzwischen auch schon erste positive Erfahrungen mit Fisch gemacht. Es waere verfrueht von einem Fischliebhaber zu sprechen, warten wir jedoch mal ab, was in den letzten 2 Monaten seiner Reise kulinarisch ueber die Buehne bzw. Magen geht....








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